Sauberes, sanftes Wasser
Die Oxidation mit Ozon und die Desinfektion mit im Prozess erzeugtem Hypobromit führt zu angenehmem und geruchsfreiem Badewasser bei gleichzeitig hoher Desinfektionskraft. Die Ozon-Bromid-Methode ist ein anerkanntes und in der Praxis seit vielen Jahren bewährtes Wasseraufbereitungsverfahren. Im Gegensatz zur Badewasseraufbereitung mit Chlordesinfektion sind beim HYDROZON®-Verfahren Hautirritationen äusserst selten.
Die Ozonerzeugung und Vermischung erfolgt im geschlossenen hydraulischen Anlagensystem. Ozon wird hierbei aus Luftsauerstoff mit Hilfe elektrischer Energie erzeugt. Vorteilhaft ist, dass Bromid dem Beckenwasser als harmloses Salz (NaBr) zugegeben wird und der Betreiber nicht mit gefährlichen Desinfektionsmitteln im Sinne der Gefahrstoffverordnung hantieren muss. Die Desinfektion im Beckenbereich erfolgt durch Abspaltung des Sauerstoffatoms vom Hypobromit (Br0). Hypobromit entsteht in der Filteranlage aus Bromid (Br) und überschüssigem Ozon. Bromid wird so ständig im Kreislauf geführt. Ozon (O3) ist ein sehr wirkungsvolles Desinfektionmittel und kann in Schwimmbädern anstelle von Chlor verwendet werden. Im Vergleich mit anderen Desinfektionsmitteln, hat Ozon den Vorteil, dass sich die Qualität des Schwimmwassers drastisch erhöht.
Frisches, reines Badewasser
Durch den Gebrauch von Ozon, wird die Entstehung von Chloramine verhindert. Ozon unterstützt sogar den Abbau bereits gebildeter chlorhaltiger Nebenprodukte. Dadurch werden «rote Augen» oder Probleme mit der Atmung verringert. Ozon erzeugt ein frischeres und reineres Badewasser. Ein weiterer Vorteil für Schwimmbadbesitzer ist, dass das Wasser nicht so häufig erneuert werden muss, was sich wiederum positiv auf die Heizkosten auswirkt.